Braucht der HSV eigentlich einen Vorstandvorsitzenden?

Braucht der HSV eigentlich einen Vorstandvorsitzenden ?
Der HSV hat auch ohne VV in den letzten 2 Monaten trotz Corona. Ein Hauptsponsor und zwei weitere Sponsoren gefunden, Einzig der Stadionname bisher nicht vergeben wurde… wobei da die meisten wohl auch gern drauf verzichten würden. Also aus meiner Sicht wäre es zwar Wünschenswert… Aber die Marketing Abteilung. auch ohne Hoffmann ja zu arbeiten scheint…

Oder sollen wir bis 2022 warten und dann DFL Seifert als VV anstellen ? :upside_down_face:

Klare Antwort: JA!

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Auf jeden Fall

Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen Boldts jetziger Tätigkeit/Verantwortung und einem VV.

Für die sportliche Detailarbeit ist doch Mutzel da.
Für die Finanzen haben wir Wettstein.
Brauchen wir dann wirklich noch jemanden zusätzlich? :thinking:

Bisserl mehr Verantwortung haben sich die beiden Herren schon aufgebürdet, siehe hier:

https://www.hsv.de/unser-hsv/ueber-den-hsv/hsv-fussball-ag

Üblicherweise teilen die Vorstände ihre Tätigkeitsbereiche entsprechend ihrer Expertise sinnvoll untereinander auf. Der Vorstandsvorsitzende hat dann zusätzlich noch die Gesamtverantwortung für den ganzen Bums.

Beim HSV haben sie das Prinzip allerdings nie kapiert…

Beispiel 1: Wenn ein Vorstand in seinem Verantwortungsbereich (z.B. Ralf Becker als Sportvorstand) nicht rechtzeitig erkennt, dass der Trainer (z.B. Hannes Wolf) es nicht packt, dann soll und muss der Vorstandsvorsitzende (z.B. Bernd Hoffmann) eingreifen und den Sportvorstand überzeugen oder überstimmen, je nach Innenverhältnis. Wenn man sich allerdings auf den Sportvorstand verlässt und seiner Expertise vertraut und dann der Aufstieg verkackt wird, muss ein Sportvorstand „zur Strafe“ auch schon mal gehen, obwohl er ansonsten gute Arbeit geleistet hat. Besser wäre allerdings gewesen, dass der VV eingegriffen hätte und den Trainer rechtzeitig entlassen hätte. Die damit einhergehende Beschädigung des SV hätte man sicherlich diplomatisch nach außen hin darstellen können. Leider ein bedauerlicher Fehler von Hoffi. Hoffmann und Becker wären heute noch im Amt und mit einem vernünftigen Trainer wäre man schon lange wieder in der Bundesliga.

Beispiel 2: Wenn ein Vorstand in seinem Verantwortungsbereich (z.B. Jonas Boldt als Sportvorstand) nicht rechtzeitig erkennt, dass der Trainer (z.B. Dieter Hecking) es nicht packt, dann soll und muss der Vorstandvorsitzende (z.B. Bernd Hoffmann) eingreifen und den Sportvorstand überzeugen oder überstimmen, je nach Innenverhältnis. Wenn dann der Sportvorstand uneinsichtig und beleidigt ist, und sich beim Aufsichtsrat beschwert und den Vorstandsvorsitzenden bei der Gelegenheit ganz loswerden möchte, dann ist das eigentlich nicht im Sinne des Erfinders. Wenn der SV dann den VV losgeworden ist, aber durch eigene Inkompetenz am ebenfalls inkompetenten Trainer festhält und dadurch der Aufstieg erneut verkackt wird, dann müsste eben dieser SV, der sich seitdem die Gesamtverantwortung mit dem Finanzvorstand teilt, gehen. Wenn er dennoch bleibt, weil der Aufsichtsrat wie immer beim HSV versagt, verhält sich dieser SV genau so, wie es dem demissionierten VV immer vorgehalten wurde: Er macht dem Trickser aus Leverkusen also alle Ehre.

Beispiel 3: Läuft gerade. To be continued…

Man muss ja nicht deiner Meinung sein (bin auch zu weit weg, um das beurteilen zu können) - aber schön geschrieben. Von Armin Maiwald verlesen und mit ein paar lustigen Bildern unterlegt ein richtiges Schmankerl. :wink:

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Ist zwar ein Witz, ich weiß, aber ich glaube nicht das Seifert im Fußball bleibt